Mittwoch, 28. August 2013

Die Guten.

"Was jetzt zurückkehrt beim Lesen, ist das Gefühl, das ich zuletzt in der Kindheit und Pubertät regelmäßig und danach nur noch sehr sporadisch und nur bei wenigen Büchern hatte, dass man teilhat an einem Dasein und am Bewusstsein von Menschen, an etwas, worüber man sonst im Leben etwas zu erfahren nicht viel Gelegenheit hat, selbst, um ehrlich zu sein, in Gesprächen mit Freunden nur selten und noch seltener in Filmen, und dass es einen Unterschied gibt zwischen Kunst und Scheiße. Einen Unterschied zwischen dem existentiellen Trost einer großen Erzählung und dem Müll."

-- Wolfgang Herrndorf, aufgeschnappt hier.

Danke, für alles.


Blog, Erklärung, Nachruf, Kathrin Passig.

Mittwoch, 21. August 2013

Schweinehunde.


SZ, MUX, speak&spin. Mind the Gap.

Dienstag, 20. August 2013

Filme Mai, Juni, Juli 2013

Star Trek - Into Darkness (2013)
Mit der Firma hingegangen (Har, Har). In Ordnung, aber um ehrlich zu sein auch nicht mehr. Große Bilder, Szenen, Kämpfe und Co, auch halbwegs interessanter Plot um Hauptantagonisten Benedict Cumberbatch (Sherlock!) als Khan. Insgesamt aber kaum Szenen, die einem wirklich mal näher gehen würden, statt dessen halbwegs angenehme Berieselung, groß stilisierte Männerfreundschaft und grauenhafte Frauenfiguren. Museum Lichtspiele, 28.05.2013, 19:50, mit M., U., C., S., M. 4.5/10

Gambit (2012)
"The film received overwhelmingly negative reviews."[1] - und ich stimme absolut zu. Remake eines 60er Jahre Films mit Shirley MacLaine und Michael Caine, umgeschrieben von den Coen Brothers klingt erstmal nicht schlecht, aber schon nach der Vorschau in der Sneak Preview war klar - bitte nicht der. Colin Firth, Alan Rickman und Stanley Tucci sehe ich gerne, aber bitte nicht in sowas, und auf Cameron Diaz kann ich gerne vollkommen verzichten. Müder Kunstfälscher Klamauk, bitte ignorieren. Sneak Preview, City, 29.05.13, 21:00, mit A.+S., 2/10


Life of Pi (2012)
Oscar prämierter Ang Lee Film und einer der ersten 3D Filme bei dem es sich wirklich lohnt, wie ich finde. Im Open Air am Olympiasee gesehen, auf Deutsch leider, aber die Bilder machen das leicht wieder wett. Die ungewöhnliche Geschichte eines Schiffbrüchigen jungen Inders, der mit einigen der Tieren aus dem Zoo seines Vaters in einem Rettungsboot überlebt hatte mir schon als Roman gut gefallen - Yann Martel bekommt nicht zu Unrecht hierfür 2002 den Booker Price. Ich hielt das Buch für eher unverfilmbar, fühle mich aber eines besseren belehrt. Rein gehen, unbedingt! Open Air am Olympiasee, 08.06.2013, 21:30, mit A., 9/10

The Help (2011)
Der Film erzählt von der Unterdrückung und Diskriminierung Schwarzer in den Südstaaten Anfang der 60er Jahre, mit hochrangiger Besetzung: Emma Stone, Viola Davis, Octavia Spencer, Bryce Dallas Howard, Jessica Chastain und weiteren - Davis, Spencer und Chastain waren alle für einen Oscar nominiert, den Spencer auch gewann; und auch der Film als Ganzes war nominiert. Zu Recht - eine sehr herzvolle und starke Geschichte von Kathryn Stockett, verfilmt von ihrem Jugendfreund Tate Taylor, mit dem sie gemeinsam in Mississippi aufgewachsen ist. Leider auch erwähnenswert ist, dass der Film einer der deutlichsten Bechdel-Test Besteher ist; wie wenig es davon aber wohl immer noch gibt, wird klar, wenn der erste nächste vergleichbar deutliche Kandidat, der einem in den Kopf kommt, aus dem Jahr 1991 stammt: Grüne Tomaten. Egal. Zurück zum Film: Lohnt, sehr. 21.06.2013, mit A., 10/10

Man of Steel (2013)
Jaaaaa, geht schon. Plot: eher mau, mit überdehnten Szenen aus Supermans Heimatplaneten Krypton und ausufernd breit unlogischen Kampf- und Zerstörungszenen. Besetzung dafür richtig gut, mit Diane Lane und Kevin Costner als den Kents, Henry Cavill als Superman und Amy Adams als Lois Lane, die es schafft, der Figur durchaus bisschen Tiefe und Charakter zu geben. Das hab ich schon in schlechter gesehen - auch wenn ich den Brandon Routh Film auch okay fand. Cinema, 03.07.2013, 19:00, mit P., 6/10

The Place beyond the Pines (2013)
Derek Cianfrance (Blue Valentine) überzeugt mit einer interessant aufgebauten Geschichte um zwei gegensätzliche Figuren und deren Berührungspunkte - mit einem Trailer der davon gelungenermaßen wenig durchblicken lässt. Der immer neue Ryan Gosling spielt neben Eva Mendes und Bradley Cooper (and again: sexies man alive, what?) in einem, ja was? Crime-Drama? Szenenstück amerikanischer Gesellschaftsschichten? Vater-Sohn Generationenepos? In einer Geschichte jedenfalls, einer einfachen, unwahrscheinlichen, guten, bestürzenden, einer mit überzeugendem Ende, was ja nur ganz wenige Filme können. City, 09.07.2013, 20:30, mit A., (+M.+?), 9/10

Moneyball (2011)
Und er tut es wirklich: Brad Pitt isst in jedem seiner Film exzessive. Ach, Sportfilme, immer schön. Baseball, mehr oder weniger akkurat nach einer wahren Geschichte - Billy Beane, der Manager der Oakland Athletics sieht sich dem Problem gegenübergestellt aufgrund des geringen Budgets gegen größere Vereine ohne große Chancen in den Wettbewerb gehen zu müssen. Er findet jedoch einen Baseball-Analysten, großartig gespielt von Jonah Hill, mit Hilfe dessen er aus unterschätzten, unterbewerteten Punktebringern das Team neue Rekorde aufstellt (20+ Siege in Folge), um dann allerdings in der Post-Season auszuscheiden. Solide. 07/2013, mit A. 7/10

Freitag, 16. August 2013

Take me to Glasgow.

Categorized as Drama, but actually incredibly funny: Merlin, BBC, 2008-2012.

Dienstag, 6. August 2013

WWCVSND?


I like Linus Torvalds. The inventor of Git among other things (minor stuff, really). Also, incredibly funny talk. I fear what he would have said so considering in our company, we are currently migration away from CVS .......... to SVN. Bummer.

* Distributed: No single place is more important than any other place.
** You can work offline, all the time.
** Everybody basically has its own branch.
** No backups needed (because there are only backups, kind off)
** No commit access discussions (everybody commits, and than you pull from the best version)